Freitag, November 10, 2006

 
100 Fragen - 100 Antworten

Fragen von Menschen unserer Zeit über Zustände, Probleme der Menschheit von Heute und Morgen

Beantwortet von "Weisen und Gelehrten" aus aller Welt!
...weitere Infos: droppingknowledge
In diesem Blog werden Fragen aus "droppingknowledge" eingestellt und jeweils zwei Antworten von ausgewählten Weisen hinzugefügt und soll somit zum Nachdenken, Handeln und Diskutieren anregen.

Dr. Michael Laitman -Kabbalist

Roland Berger -Unternehmensberater


Frage Nr. 1:
Haben die Brandmarken mehr Macht als Regierungen?

Antwort von Dr. Michael Laitman:
Natürlich ist die Wirtschaft stärker als die Regierungen. Denn die Wirtschaft erzeugt Geld, und für Geld kann man alles kaufen. Wie wir wissen entwickelt sich die Menschheit von körperlichen Genüssen zu den Wünschen nach Geld, Ehre, Macht und Wissen. Und für Geld kann man alle anderen Genüsse der Menschheit kaufen. Und daher ergreift die Wirtschaft natürlich schließlich die ganze Macht, und sie ist es, die bestimmt, was Regierungen tun.
Außerdem brauchen Regierungen die Wirtschaft und wenden sich an sie. Sie müssen Kontakte zur Wirtschaft pflegen, weil sie mit ihrer Hilfe Macht und Ehre erkämpfen. Für eine Regierung gibt es nichts größeres als Macht, und in unserer Zeit kann nur derjenige Macht erkaufen, die sich auf Massenmedien und der öffentlichen Meinung stützt, wer Geld hat. Im Endeffekt umfasst die Wirtschaft alles.
Erst in unseren Tagen, am Ende der menschlichen Entwicklung, beginnt auch die Wirtschaft, den Berg ab zu gehen, und zu zeigen, dass sie endlich ist und im Endeffekt dem Menschen keine Befriedigung schenkt. Daher wächst in der Menschheit die allgemeine Verzweiflung.
Nichtsdestotrotz ist es gerade die Wirtschaft, die jetzt die Politik sowie alle Tätigkeit der Regierungen bestimmt und bis ans Ende der Tage bestimmen wird.

Antwort Roland Berger:
Ich denke, daß in den freien Ländern und in den freien gewählten Demokratien es immer die Regierungen ist, die die allgemeinen Bedingungen aufstellt. Und die Wirtschaft muß sich nach diesen Bedingungen orientieren. In dieser Hinsicht ist die Machtverteilung total klar. Es ist die Gesellschaft, die die Werte festlegt und die Wirtschaft diesen Werten folgt und in Bezug auf die allgemeinen Bedingungen erfüllt die Wirtschaft ihre Aufgabe, die Bürger mit Dienstleistungen und Waren zu beliefern. Indem sie dies tut, kann die Wirtschaft einen Profit erarbeiten und neue Jobs bilden. Nur in einer nicht funktionierenden Demokratie kann es geschehen, daß die Wirtschaft manchmal leistungsfähiger als die Regierungen selbst ist. Selbstverständlich ist es auch unsere Aufgabe, mit politischen Mitteln sicherzustellen, daß allgemeine Bedingungen bestehen, damit die Wirtschaft ihre Kapazitäten zugunsten der Bürger verwenden und ausarbeiten kann, weil im Ende unser materielles Wohl voll von der Tatsache abhängt, ob wir einen Job finden können, ob wir ein Leben für uns selbst bestreiten können und ob wir gut beliefert werden. Es ist absolut klar, daß die Vorgaben der Politik Wirkung hat.

Frage Nr.2:
Unterstützt die wirtschaftliche Globalisierung die Demokratie oder stärkt sie die Diktatur?

Antwort Dr. Michael Laitman:
Die Globalisierung zeigt uns lediglich, wie sehr wir miteinander verbunden sind, jetzt, da die ganze Menschheit zu einem ganzen wird. Sie führt weder zur Diktatur noch zur Demokratie. Die Globalisierung demonstriert nur unsere Zugehörigkeit zum Gesamtorganismus, zu einem einzigen Körper. Sie führt zu keiner großartigen Entwicklung und überhaupt führt sie zu nichts außer Einem: schließlich gelangen wir zu einem unstabilen, unbalancierten Zustand. Einerseits zeigt sich uns die Globalisierung, unsere gegenseitige Verbindung, unsere Zugehörigkeit zu einem Körper und Abhängigkeit voneinander, und andererseits sehen wir, wie sehr wir einander hassen und einander fern sind.Mit anderen Worten offenbart die Globalisierung eine unbalancierte, unsichere Welt, die ihre Wahrnehmung, ihre Selbstorganisierung vollkommen verändern muss. Sie muss sich ändern und den gegenseitigen Egoismus aufgeben. Die sich heute enthüllende Wechselabhängigkeit zeigt uns, dass wir eben ganz im Gegenteil wie Zellen eines einzigen Körpers voneinander abhängen müssen und uns miteinander zu einem einzigen System verbinden müssen. Dadurch kann die Globalisierung, die sich entwickelt und sich heute vor unserer aller Augen offenbart, die Menschheit zur Erkenntnis des Bösen führen, welches sich im Egoismus verbirgt, und zur Erkenntnis des Guten, welches wir im Altruismus finden werden.

Antwort Roland Berger:
Am Anfang denke ich, um angemessen zu sein, müssen wir sagen: weder noch. Aber langfristig führt globale ökonomische Entwicklung zu einen Zustand des grösseren Wohls für die Leute und ein Zustand, in dem Leute mit mehr Freiheiten versehen werden und dieses wird schließlich langfristig zu einen Punkt führen, in dem Freiheit vorherrscht. Das ist, warum ich denke, daß Globalisierung langfristig Demokratie fördert. Wir erfuhren dieses, zum Beispiel 1990 mit dem Fall des Kommunismus, dem die Energien des freien Marktes global den ehemaligen kommunistischen Ländern geholfen haben, um eine Menge Wohlstand einerseits zu erreichen, und einerseits dieses halfen sie immer mehr Formen der Demokratie, um einen Durchbruch zu bilden. Dieses muss für Länder wie China noch nicht zutreffend sein, aber China öffnet sich auch, und gerade in China, um ein Beispiel zu geben, erfahren wir immer mehr Formen der Demokratie und wenige Formen der Diktatur.

Frage Nr.3:
Warum können wir nicht alle ernähern, wenn wir doch genug Nahrung produzieren?

Antwort Dr. Michael Laitman:
Wir produzieren tatsächlich riesige Mengen an Nahrungsmitteln, doch das Problem besteht darin, dass wir sie nicht richtig, der Wahrheit entsprechend, gerecht verteilen können. Unser Ego erlaubt es uns nicht, Nahrungsmittel gut und richtig zu verteilen, gleich an alle. In der Welt gibt es Orte, wo Essen weggeworfen wird, und es gibt Orte, wo Menschen an Hunger sterben.
So ist unsere Natur, und sie wird sich nicht verändern, bevor wir nicht zur endgültigen Entscheidung gelangen, dass wir sie verändern möchten. Und das können wir tun, es gibt eine Methodik, die uns darin hilft. Ich werde versuchen, sie im Laufe von Antworten auf weitere Fragen mehr zu erklären. Solange wir unsere Natur nicht aus einer egoistischen in altruistische verwandeln, wird sich die Situation nicht verändern, sondern diese Polarisierung wird immer diametraler werden. Wir werden sehen, das die Welt sich tatsächlich in solche Orte aufteilt, wo man an Hunger stirbt, und solche, wo man Nahrung verbrennt und wegwirft.
Doch wir sind unfähig, das zu tun, weil wir unfähig sind, unser Ego zu überwinden, während wir im gewöhnlichen Rahmen bleiben. Wir müssen das allgemeine Gesetz der Welt enthüllen- die Liebe, den Altruismus, die in der Natur veranlagt sind. Nachdem wir sehen, dass die ganze Natur so handelt, werden wir auch uns selbst verändern können, um keine Selbstvernichtung zuzulassen. Dann werden alle “wie ein einziger Mensch mit einem einzigen Herzen“ werden, und wir werden alle Nahrungsmittel gleich, ausbalanciert unter allen verteilen können.

Antwort Roland Berger:
Gut, die einfache Antwort würde sein, daß, wo Nahrung im Überfluß produziert wird, sie nicht im Überfluß verbraucht wird und anders herum wo die Nahrung erforderlich ist, sie nicht im Überfluß produziert wird. So müssen wir ein logistisches Problem übersteigen, aber in der Wirklichkeit ist es nicht einfach nur das. Wir müssen versichern, daß einerseits arme Länder, Länder im allgemeinen und Leute, die nicht genügend Nahrung haben, Nahrung erhalten können, gleichgültig wo, das sie die Möglichkeit haben, sie zu kaufen oder sie frei zu erhalten und andererseits ihnen zu ermöglichen, die Nahrungsmittel anzubauen die sie benötigen. Das hat bereits funktioniert. Indien, das Probleme mit Hunger hatte, ist ein Land geworden, das Getreide exportiert. Das bedeutet, daß wir, die entwickelten Industrieländer, unsere Märkte zu den landwirtschaftlichen Ländern, zu den aufstrebenden und Entwicklungsländern öffnen müssen, die sehr gute Agrarwirtschaft betreiben. Eine der großen Schwierigkeiten und der Sünden ist die Tatsache, daß die reichen Industrieländer besonders in Europa und in den USA versuchen, ihre Märkte mit Einfuhrzöllen und Subventionen zu schützen und daß diese Länder den sich entwickelnden und aufstrebenden Länder nicht die Möglichkeit geben, ihre ausgezeichneten und Selbst-produzierten Nahrungsprodukte zu verkaufen. Andernfalls würde es nicht so viele Unterschiede bezüglich der weltweiten Verteilung der Nahrung geben.

Samstag, Mai 06, 2006

 
Hallo Willkommen auf "Wir und unsere Zukunft" !

Auf dieser Seite möchte ich in nächster Zeit meine Gedanken und Erfahrungen bezüglich des Themas mit euch teilen. Der Sinn und Zweck dieses Blog`s soll sein, an Hand von alltäglichen Nachrichten über unseren jetzigen und zukünftigen Zustand, in gesellschaftlicher und individueller Hinsicht, zu diskutieren.

Die globale und individuelle Krise der Menschheit

Von Tag zu Tag wird mehr sichtbar, das die Menschheit in einer Krise steckt und kontinuierlich tiefer in ihr eindringt. Politiker, religiöse Führer, Wirtschaftsmächtige und humantäre Organisationen haben keine Lösung für eine Umkehr aus der Einbahnstraße parat . Selbst die Wissenschaft die sehr viel über die Entstehung der globalen Krise weiß und die immer eindringlicher vor Katastrophen und Fehlentwicklungen warnt, ist nicht im Stande, vollziehbare Lösungsansätze anzubieten. Statt dessen versucht die Menschheit mit immer mehr menschlichen Opfer und materiellen Aufwand das korrupte System aufrecht zu erhalten. So war es z.B. in den Siebziger bis Anfang Achtziger Jahre ausreichend, einen Spezialkommandotrupp ausrücken zu lassen um den Terrorismus einhalt zu gebieten, so braucht man heute die mächtigste Armee der Welt um den weltweiten Terrorismus zu bekämpfen. Diese Entwicklung ist auf allen Bereichen der menschlichen Entwicklung nachzuverfolgen.
Die Lösung der ganzen Probleme liegt allein darin, das der Mensch dazu kommen muss, daß er erkennt, das es sein Egoismus ist, der diese Mißlage verursacht. Da es der menschlichen Natur eigen ist, vor der "wahren Erkenntnis" zu fliehen, muss er sich diese "wahre Erkenntnis" zu jeder Zeit, jeden Tag, jede Stunde, letztendlich jede Sekunde unter mühen neu erarbeiten.
Was ist die "wahre Erkenntnis"? Die wahre Erkenntnis besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil ist, wie schon weiter oben angesprochen, das Erkennen, daß der Egosimus der Grund allen Übels ist, allgemein gesellschaftlich und individuell. Der zweite Teil ist, das der Mensch sic hvon diesem Egoismus befreien muß indem er den Egoismus in Altruismus umwandelt Unsere ganze Natur um uns herum funktioniert nur auf nach dem einem Gesetz des Altruismus, welches das Gesetz des Gebens ist, nach dem Gesetz der Höchsten Natur. Wenn wir uns mit diesem Gesetz gleichsetzen, sozusagen vereinigen, werden wir lernen was die Kräfte sind, wie die Kräfte die Natur lenken und auf sie wirken. Letztendlich erlangen wir den Zustand, in dem wir mit diesen Kräften in richtiger Art und Weise umgehen was uns ein endloses Vergnügen bereiten wird.

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